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Allgemeine Informationen

Pflege

Unser Pflegekonzept basiert auf dem Pflegemodell nach Monika Krohwinkel.

Dieses bildet die theoretische Basis für unser Pflegeverständnis. Jede pflegerische Handlung wird unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und der Tagesform des Bewohners entsprechend geplant und erbracht. Hierbei wird bedürfnisorientierte und aktivierende Pflege kombiniert ohne das Recht auf Selbstbestimmung zu tangieren.

Unsere Pflege leisten wir auf der Basis des Pflegemodells der "Aktivitäten und Existentiellen Erfahrungen des Lebens" (AEDL) nach Monika Krohwinkel. In diesem Pflegemodell, das inzwischen in vielen Einrichtungen Anwendung findet, werden folgende Aktivitäten in die Pflege einbezogen:

  • kommunizieren
  • sich bewegen
  •  vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten
  • sich pflegen
  • essen und trinken
  • ausscheiden
  • sich kleiden
  • ruhen und schlafen
  • sich beschäftigen
  • sich als Mann/Frau fühlen
  • für eine sichere Umgebung sorgen
  • soziale Bereiche des Lebens sichern
  • mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen

Wir halten es für wichtig, die Bewohner soweit wie möglich zu aktivieren, alle diese Tätigkeiten selbst auszuführen. Anleitung und Unterstützung sind die vorrangigen Ziele unserer pflegerischen Versorgung und nur wenn nötig, erfolgt eine vollständige Übernahme durch das Pflegepersonal.

Wir planen die Pflege im Team  und erstellen für jeden Bewohner eine individuelle Pflegeplanung. Erstellt wird die einzelne Planung etwa vier bis acht Wochen nach Aufnahme des Bewohners. Wir begrüßen es, Sie bei der Erarbeitung der Pflegeplanung mit einbeziehen zu können, bitte sprechen Sie uns an. Verantwortlich für die jeweilige Erstellung sind die Pflegefachkräfte. Die Pflegeplanung wird kontinuierlich aktualisiert.

Die ärztliche Versorgung soll individuell durch den Hausarzt der Bewohner erfolgen. Geesthacht verfügt außerdem über zahlreiche Fachärzte, Krankengymnastik- und Massagepraxen sowie zwei Krankenhäuser in unmittelbarer Nähe des Heimes. Wir stellen in der Regel den Fahrdienst und die Begleitung bei Arztbesuchen sicher.

Freizeit + Therapie

Soziale Betreuung und Angebote zur individuellen Freizeitgestaltung

Unter Therapie verstehen wir eine an der Reaktivierung, Aktivierung oder Erhalt von Fähigkeiten und biografisch ermittelten Gewohnheiten und Lebensäußerungen von Bewohnern orientierte Intervention. Sie verfolgt das Ziel Selbständigkeit und Selbstpflege zu ermöglichen. Dies geschieht sowohl im Kontext der Pflege als auch in der Gestaltung der Lebenswelt der Bewohner.

Das Seniorenzentrum Am Katzberg verfügt über eigene Räume im Untergeschoss, die ausschließlich für die Arbeit der Beschäftigungstherapie zur Verfügung stehen.

Ein Raum wird als Gemeinschaftsraum genutzt und verfügt über Tische und Stühle, die je nach Angebot individuell aufgestellt werden, eine Küchenzeile sowie vielfältige Materialien und Zubehör für die verschiedenen Therapieangebote.

Der zweite Raum ist als Gymnastikraum mit Schaukel, Gehübungsstrecke auf verschiedenen Materialien, Heimtrainer u.a. eingerichtet.

Darüber hinaus können ausgedehnte Außenanlagen wie Garten mit Streichelzoo, Terrasse und die Tagesräume der Wohnbereiche herangezogen werden.

Ein Einzelgespräch oder Einzelbetreuung kann in der jeweiligen Wohnung (Zimmer) des Bewohners oder in der Beschäftigungstherapie erfolgen.

Verpflegung und Hauswirtschaft

Verpflegung

Das Seniorenzentrum verfügt über eine eigene, moderne Küche, in der alle Mahlzeiten zubereitet werden.

Wir bieten grundsätzlich folgende Mahlzeiten an:

  • Frühmahlzeit        
  • Frühstück
  • 2. Frühstück
  • Mittag
  • Kaffee
  • AbendbrotSpätmahlzeit

Zusätzlich finden an bestimmten Wochentagen besondere Aktionen statt, die auch im Speiseplan vermerkt sind.

Zum Mittagessen gibt es zwei unterschiedliche Menüs zur Auswahl, die sich in Vollkost und leichte Vollkost gliedern und unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Bewohner zubereitet werden (Schonkost, diätische Kost etc.) sowie ein Salatbüffet. Das Reichen der Mahlzeiten im Zimmer erfolgt nur bei pflegerischer Notwendigkeit, in der Regel werden die Mahlzeiten in den Speiseräumen serviert. Zur Verpflegung gehört eine ausreichende Versorgung mit Getränken. Mineralwasser, Milch, Kaffee sowie verschiedene Teesorten stehen für alle Bewohner ständig in der gewünschten Menge zur Verfügung. Auf Wunsch können weitere Getränke gegen Bezahlung von der im Haus integrierten Cafeteria bezogen werden.

Der Speiseplan hängt wöchentlich im Voraus in den Wohnbereichen und Informationstafeln aus. Bei der Gestaltung des Speiseplanes können die Bewohner innerhalb der regelmäßig durchgeführten Speiseplanrunden mitwirken. Aus den verschiedenen Gerichten können die Bewohner täglich auswählen.

Jeder Bewohner hat die Möglichkeit innerhalb eines Zeitkorridors Mahlzeiten einzunehmen. Individuelle Zeitverschiebungen sind möglich.

Reinigung und Wäscherei

Die Bereitstellung von Bettwäsche, Waschlappen und Handtüchern, die Reinigung der Kleidung und der Wäsche der Bewohner einschließlich Waschen und Mangeln erfolgt durch die Einrichtung und ist Bestandteil des vereinbarten Heimentgelts.

Voraussetzung für das Waschen bewohnereigener Kleidung ist die namentliche Kennzeichnung aller Kleidungsstücke. Die Einrichtung kann mit dem Kennzeichnen der Wäsche  beauftragt werden.
Kleidungsstücke der Bewohner, die chemisch gereinigt werden müssen, werden auf Wunsch in einen Reinigungsbetrieb gegeben.
Näh- und Ausbesserungsarbeiten an der persönlichen Kleidung sowie das manuelle Bügeln werden kostenpflichtig angeboten.

Die Raumpflege umfasst mindestens einmal pro Woche die gründliche Reinigung des Zimmers und des Bades sowie aller Flure und Gemeinschaftseinrichtungen sowie tägliche Sichtreinigungen. Private Einrichtungsgegenstände werden in dem Umfang gereinigt, wie dies für einrichtungseigene Gegenstände vorgesehen ist.

Verwaltung

Verwaltung

Für alle Fragen zur Verwaltung, Abrechnung und Finanzierungshilfen stehen Ihnen die Kolleginnen in der Verwaltung beratend zur Seite. Wir erledigen gern die Formalitäten mit Ihnen gemeinsam und helfen Ihnen rund um den "Papierkram".

Taschengeldkonto / Barbetragskonto

In der Verwaltung kann für jeden Bewohner ein kostenloses Taschengeldkonto (Barbetragskonto) eingerichtet werden, dieses dient der Verwaltungsvereinfachung und dem Schutz vor Diebstahl.

Es handelt sich um ein Guthabenkonto, auf das regelmäßig Beträge zur persönlichen Verfügung eingezahlt werden sollen und von dem sich die Bewohner jederzeit während der Öffnungszeiten der Verwaltung Geld auszahlen lassen können.

Über dieses Konto können auf Wunsch folgende Zahlungen für den Bewohner abgewickelt werden:

  • Zuzahlung bei Medikamenten sowie Abrechnung rezeptfreier Mittel
  • Besuche beim Friseur im Haus
  • Fußpflege (wird vom Haus gegen Entgelt angeboten)
  • Abrechnung der Cafeteria
  • Telefonabrechnung

Die Kontoauszüge des Taschengeldkontos gehen Ihnen monatlich mit den Rechnungen über die Heimentgelte zu.

Wichtig ist, dass dieses Konto immer ein Guthaben aufweist.

Bewohnerpost

Der Versand von Bewohnerpost an die Angehörigen erfolgt einmal im Monat mit den Rechnungen.

Sie haben aber auch die Möglichkeit, die Post während der Öffnungszeiten direkt in der Verwaltung abzuholen bzw. sie sich gegen Erstattung des Portos in kürzeren Abständen zusenden zu lassen. Dazu sagen Sie bitte in der Verwaltung Bescheid.

Rechnungen und Belege von externen Dienstleistern, wie z.Bsp. Lieferanten von Inkontinenzmaterial oder Apotheke, werden vom Seniorenzentrum lediglich an Sie weitergeleitet. Inhaltliche Reklamationen klären Sie bitte mit dem Dienstleister direkt, wobei wir Sie natürlich gern unterstützen.

Verschiedenes

Telefon

Jeder Bewohner kann entscheiden, ob ein Telefonanschluss frei geschaltet werden soll oder nicht.

Wenn Sie dieses wünschen, melden Sie sich bitte in der Verwaltung oder kreuzen entsprechendes auf dem Anmeldebogen an. Nach Einrichten des Anschlusses werden Sie über die vergebene Telefonnummer informiert.

Vom Haus wird ein Telefon zur Verfügung gestellt, eigene Geräte können nach Absprache genutzt werden.

Der Abrechnungszeitraum für die angefallenen Telefoneinheiten läuft vom 15. bis zum 15. des folgenden Monats.

Die Gebühren für die Einheiten entsprechen den aktuellen Tarifen des Telefondienstleisters der Einrichtung und werden ohne weitere Aufschläge weiterberechnet. Für die Leihgabe des Gerätes sowie die Bereitstellung des Anschlusses wird ein Pauschbetrag von 6,10 € im Monat erhoben.

Die aufgelaufenen Kosten werden monatlich über das Barbetragskonto abgerechnet und Ihnen eine detaillierte Rechnungsaufstellung zugesandt.

Friseur

In unserer Einrichtung können Sie auch ohne weite Wege zurück legen zu müssen, zum Friseur gehen.

Die Friseurin Frau Mielke ist für unsere Bewohner jeden Mittwoch und Donnerstag von 9:00 bis 17:00 Uhr im Haus.

Falls es für den Bewohner zu beschwerlich ist, die Friseurstube im Erdgeschoss aufzusuchen, ist Frau Mielke auch bei dem notwendigen Transport behilflich oder frisiert nach Absprache im Zimmer.